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MOL Tribute


Betriebsausflug zur MOL Tribute

K.D. Feddersen Betriebsausflug zur MOL Tribute

70.000 PS, ein Fassungsvermögen von über 21.000 Containern, ein Eigengewicht von 197.106 t, eine Geschwindigkeit von 14,2 kn, 400 m Länge und 60 m Breite – und das alles in den Händen einer 27-köpfigen Crew. Das ist selbst für die Mitarbeiter der K.D. Feddersen Ueberseegesellschaft mbH, die Erfahrung in der Abwicklung und Verschiffung internationaler Aufträge haben, schwer vorstellbar.

 

Bei einer Besichtigung der MOL Tribute haben sie erfahren, wie die tägliche Arbeit auf einem der weltweit größten Containerschiffe abläuft. DB Schenker, einer unser langjährigen Logistikpartner für das Distributionsgeschäft, lud zu einer exklusiven Führung durch den Chief Officer ein.

 

Das Event fand statt, als die MOL Tribute im Hamburger Hafen lag. In maximal drei Werktagen wird das Containerschiff hier parallel be- und entladen, bevor es wieder in See sticht. Der Chief Officer hielt zunächst einem kurzen Vortrag und stellte die technischen Fakten des Schiffes sowie die Crew vor. Die MOL Tribute gehört zur größten Klasse der Containerschiffe und wurde 2017 auf den Marshallinseln für die japanische Reederei ONE gebaut.

Arbeitsorganisation auf hoher See

Die Crew besteht aktuell aus 27 Mitgliedern, die unterschiedliche Aufgaben haben. Beeindruckend ist, dass der Betrieb auch mit 14 Mann noch aufrecht erhalten bleiben kann. Das funktioniert nur durch klar voneinander abgetrennte Verantwortungsbereiche. Im Idealfall hat der Elektriker zum Beispiel mehrere Tage lang wenig zu tun, wenn alle Maschinen wie geplant laufen.

Routinearbeiten gibt es natürlich auch an Bord der MOL Tribute. Beispielsweise müssen die bis zu 1.500 sogenannten Reefer, Container für besonders temperaturempfindliche Waren, zweimal täglich überprüft werden. Diese Spezialcontainer können auf bis zu -30° C gekühlt werden und werden zum Beispiel für chemische Produkte oder Lebensmittel eingesetzt. Auf der Brücke zeigte der Chief Officer uns das erstaunlich kleine Steuerrad mit dem weit über 200.000 t gelenkt werden. Er führte die Interessenten über das Deck und auch in den Maschinenraum.

Wir bedanken uns für die vielen Einblicke.